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Diese Idee funktioniert auch ohne einen Business-Plan

Rund eine Tonne exotische Früchte importieren Francette Dubach-Obé und Ines Klar pro Woche aus Kamerun. Verkaufen tun sie sie an Märkten und seit ein paar Tagen auch im Viadukt in Zürich.

Francette Dubach-Obé (links) und Ines Klar präsentieren ihren Früchtewarenkorb im Lager von Fruitpassion in Thalwil.
Francette Dubach-Obé (links) und Ines Klar präsentieren ihren Früchtewarenkorb im Lager von Fruitpassion in Thalwil.
Patrick Gutenberg

Es war eine europäische Reaktion: «Da müssen wir zuerst einen Business-Plan machen», war Ines Klar überzeugt. Doch Francette Dubach-Obé war anderer Meinung: «Nein, wir machen es auf die afrikanische Art.» Und sie bestellte bei ihrer Schwester in Kamerun 200 Kilogramm exotische Früchte.

Das war in den kalten Wintertagen zu Beginn des Jahres 2008. Und zugleich war das der Start eines kleinen Unternehmens unter dem Namen Fruitpassion, das seit dem stetig gewachsen ist – Fremdkapital mussten sie noch nie einsetzen. Am vorvergangenen Mittwoch haben die beiden Geschäftsfrauen ihrem Unternehmen eine neue rechtliche Grundlage gegeben: Sie haben eine GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) gegründet. Und am vorletzten Samstag haben sie ihr bis anhin ambitiösestes Projekt gestartet: In der neu eröffneten Markthalle im Zürcher Viadukt haben sie einen Stand bezogen und eingerichtet. Sechs Tage die Woche verkaufen sie und ihre Angestellten nun dort von acht Uhr morgens bis acht Uhr abends ihre fruchtigen Leckereien.

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