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DNA-Spur war entscheidend

Die Kantonspolizei hat ein Gangstertrio gefasst, das bei 30 Einbrüchen total eine Viertelmillion Franken Beute gemacht haben soll.

Zürich – Die Kantonspolizei hat einem 30-jährigen Russen über 30 Einbrüche und Einbruchversuche nachweisen können. Sein Komplize, ein 22-jähriger Landsmann von ihm, wird verdächtigt, bei den Straftaten mit von der Partie gewesen zu sein. Ein dritter Verdächtiger, ein 29-jähriger Serbe, soll bei mindestens einem der Einbrüche ebenfalls dabei gewesen sein. Die Deliktsumme beträgt rund eine Viertelmillion Franken, der Schaden wird von der Polizei auf etwa 47 000 Franken beziffert. DNA-Spur war entscheidend Ein aufwendiges Ermittlungsverfahren war der Überführung der drei vorausgegangen. Die Polizei konnte Ende Mai 2009 nach einem Einbruch in ein Optikergeschäft in Urdorf den 30-jährigen Russen aufgrund einer DNA-Spur identifizieren. Der Mann befand sich damals wegen eines anderen Einbruchs bereits im vorzeitigen Haftantritt. Die Ermittlungen führten zu seinem Komplizen, der im September 2009 im Kanton Thurgau in flagranti bei einem Einbruch verhaftet wurde. Der dritte Täter soll bei mindestens einem Einbruch dabei gewesen sein und hatte weitere Diebstähle und andere Vergehen begangen. Die beiden Russen verübten ihre Taten 2008 und 2009. Sie stahlen in den Kantonen Zürich, Schwyz und Thurgau Geld, Schmuck und technische Geräte aus Geschäftsräumen. (hoh)

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