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Doch kein Hotel in der Villa am See

Die Stadt Zürich hat ihre Pläne für ein Boutiquehotel in der Villa Egli im Seefeld auf unbestimmte Zeit zurückgestellt. Grund dafür sind die erwarteten Mehrkosten.

Beherbergt weiterhin eine Ballettschule: Villa Egli im Seefeld.
Beherbergt weiterhin eine Ballettschule: Villa Egli im Seefeld.
Thomas Burla

Von einem schmucken Kleinhotel an exklusiver Lage am See war im Spätsommer 2012 die Rede. Damals präsentierte der Stadtrat seinen Grundsatzentscheid für eine Neunutzung der denkmalgeschützten Villa Egli an der Höschgasse 4, einem der markantesten Häuser an der Seepromenade. In dem städtischen Prachtbau sollte ein Boutiquehotel mit 16 Zimmern und öffentlich zugänglichem Café entstehen. Bis zum vergangenen Frühjahr wollte die Stadt einen Projektierungskredit vorlegen und bestenfalls im Frühling 2015 mit dem Bau des Hotels beginnen. Die Kosten für den Umbau bezifferte das Finanzdepartement auf 16 Millionen Franken. Gastroexperten gingen von Zimmerpreisen um 400 Franken pro Nacht aus.

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