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Im 4er-Tram zur Siegesfeier

«Der Bessere hat gewonnen», sagt Marionna Schlatter demütig. Ruedi Nosers Wahlsieg ist Balsam auf die Wunden der FDP.

Ruedi Noser (rechts) mit FDP-Präsident Hans-Jakob Boesch entspannt und siegesgewiss auf der Fahrt ins Wahlzentrum. Foto: Reto Oeschger
Ruedi Noser (rechts) mit FDP-Präsident Hans-Jakob Boesch entspannt und siegesgewiss auf der Fahrt ins Wahlzentrum. Foto: Reto Oeschger

Während sein Tessiner Kollege Filippo Lombardi zittert und dann gar abgewählt wird, macht sich im Zürcher Seefeld Ruedi Noser seelenruhig über ein Glarner Landsgemeinde-Menu mit Kalberwurst her, das ihm und seinem Wahlteam das Restaurant Hornegg zubereitet hat.

Um Mittag kommen die ersten glasklaren Hochrechnungen: Der frühere Glarner Schulversager und Legastheniker Ruedi Noser ist zum zweiten Mal Zürcher Ständerat geworden. Und er freut sich, wie wenn es das erste Mal wäre. Der Druck eines Wahlkampfs, der vor allem durch die Polemik von SVP Herausforderer Roger Köppel anfangs ruppig war, ist weg. In seiner ersten Dankesrede zitiert Noser seine Herausforderin Marionna Schlatter, die in einem TV-Interview meinte: «Der Bessere hat gewonnen.»

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