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Nicht wegputzen, bitte!

Harald Naegelis Figuren sind weit über Zürich hinaus bekannt. Sind die Graffiti Kunst oder Sachbeschädigung?

Harald Naegeli arbeitet nicht nur auf Mauern, sondern auch auf Papier. 30 solcher Werke werden nun versteigert.
Harald Naegeli arbeitet nicht nur auf Mauern, sondern auch auf Papier. 30 solcher Werke werden nun versteigert.
Thomas Burla
An der Trittligasse in der Zürcher Altstadt prangt eines von Naegelis neuesten Werken.
An der Trittligasse in der Zürcher Altstadt prangt eines von Naegelis neuesten Werken.
Doris Fanconi
Harald Naegeli, alias «der Sprayer von Zürich» vor seiner Undine im September 2004.
Harald Naegeli, alias «der Sprayer von Zürich» vor seiner Undine im September 2004.
Keystone
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Es sind mannshohe Strichmännchen, die Harald Naegeli Ende der Siebzigerjahre zum international bekannten «Sprayer von Zürich» machten. Figuren mit einem Auge als Kopf, Fische, Spinnen, Frauen mit ausladenden Hüften und Brüsten, die an ein Unendlich-Zeichen erinnern.

Ein solches Zeichen, aufgerichtet wie eine Acht, gab den Anlass für diesen ­Artikel. Die Acht bildet die Augen eines Insekts, eines Silberfischchens vielleicht, das fast unbemerkt am seeseitigen Bushäuschen am Dufourplatz in Zollikon vorbeispaziert wäre. Ist es ein neues Werk des Künstlers? Auf Google Streetview ist vom tierischen Besucher auf jeden Fall noch nichts zu sehen.

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