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Nightlife Awards – besser als erwartet

Die Organisation des Anlasses ist erwachsen geworden.

Bereits zum fünften Mal wurden am Samstag die Helden der Partyszene erkoren.
Bereits zum fünften Mal wurden am Samstag die Helden der Partyszene erkoren.
Thomas Burla

Am Samstag wurden im Komplex 457 zum fünften Mal die Swiss Nightlife Awards verliehen. Die souveräne Moderatoren-Crew, bestehend aus Zoë Torinesi, Max Loong und Serap Yavuz, führte schmissig durch die Verleihung, wobei vor allem Yavuz mit ihrer quirligen Art herauszustechen vermochte. Die Moderation war denn auch kein Schwachpunkt dieses Swiss Nightlife Awards, sondern einmal mehr die Preisverteilung selbst: Das mehrheitlich aus der deutschen Schweiz stammende Saalpublikum konnte mit Gewinnern aus der Romandie wie dem Partylabel Aprodia (Best Event Serie), Electrosanne (Best Big Event) oder dem D! Club (Best Big Club) reichlich wenig anfangen – auch durchs Nachtleben zieht sich ein tiefer Röstigraben. Abermals kam die Frage auf, ob es nicht Sinn machen würde, für die französische und die deutsche Schweiz jeweils eigene Awards zu veranstalten. Zudem stellt sich bei der Verleihung so langsam etwas Langeweile ein: Remady durfte bereits zum vierten Mal den Preis für den besten House DJ mit nach Hause nehmen. In anderen Kategorien waren die Sieger absehbar, wie etwa in der Sparte Best Electronica DJ, in der das Zürcher Duo Adriatique reüssierte. Auch dass der Basler Nordstern den Preis für den besten Club und das Berner Rondel jenen für die beste neue Location einheimsen durften, kann nicht wirklich als sensationell bezeichnet werden.

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