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Drei Unterländer Gasthöfe ausgezeichnet

Gemäss «Guide Bleu» isst man im Zürcher Oberland im Rössli Illnau, im Hecht in Fehraltdorf und in der Traube Ottikon am besten.

Von Matthias Mächler Der Gastro-Führer «Guide Bleu» rühmt sich, die Tests – anders als bei vielen anderen Publikationen in dieser Sparte – anonym und unangemeldet durchzuführen. Zudem seien die Bewertungskriterien sowohl für die Wirte als auch für die Konsumenten transparent. Gastronomen können sich für einen entsprechenden Audit anmelden, finden allerdings nur Aufnahme in den Führer, wenn sie die «erforderlichen überdurchschnittlichen Werte» erreicht haben. Die Gesamtwertung entsteht dabei aus 140 vorgegebenen Einzelbewertungen – vom Empfang über die Küche bis zu den Serviceleistungen. In die aktuelle Ausgabe des «Guide Bleu» schafften es insgesamt sieben Betriebe aus der Region. Die beste Bewertung erhielt dabei das Restaurant Rössli in Illnau. 90 von 100 möglichen Punkten heimste der Betrieb von Vreni und René Kaufmann bei der Gesamtbewertung ein. Für die Küchenleistung gab es ebenfalls einen Spitzenwert von 26 – bei einem Maximum an 28 zu vergebenden – Punkten. Für die «Konstanz auf hohem Niveau, in der Küche wie auch an der Gästefront», gab es gar ein explizites Kompliment an die Adresse des Wirtepaars. «Nichts fehlt den Gästen» Über ein fast identisches Testergebnis dürfen sich Reinhard und Elisabeth Scharnert vom Gasthof zum Hecht in Fehraltorf freuen. Sie erhielten ebenfalls 90 Punkte für den Gesamteindruck – mit 25 Punkten erreichte die Küchenleistung einen Spitzenwert. «Nichts fehlt den Gästen», heisst es im Gastro-Führer, «alle Details stimmen.» Die Wirtschaft zur Traube in Ottikon bei Kemptthal von Thomas und Kathrin Kämpfer wird ebenfalls sehr gut bewertet (84/25 Punkte). Aufnahme in den Gastro-Führer fanden auch der Landgasthof Puurehuus in Wermatswil (75/21), das Büelgass in Gossau (72/19), das La Gloria auf dem Golfplatz Kyburg (80/22) sowie das Wassberg auf der Forch (75/19). Letzte gedruckte Ausgabe? Die Ausgabe 2011 des «Guide Bleu» ist insofern speziell, als es die letzte unter der Federführung des Luzerner Verlags Brunner ist. Gemäss Verlagsleiter Werner Kirschbaum wurde das Verlagsrecht abgegeben. In welcher Form der Führer in Zukunft erscheint, sei noch offen. Von Luzern aus pflege man noch bis Ende März die Internetplattform, so der scheidende Verleger. Mehr Informationen unter www.guide-bleu.ch

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