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«Drei von vier Putzfrauen arbeiten illegal»

Der Gründer einer Putzfrauenagentur kritisiert die Massnahmen des Bundes gegen Schwarzarbeit als wirkungslos. Er habe eine bessere Lösung, aber niemand höre auf ihn.

Adrian Gsell vermittelt nur legale Putzhilfen: Um die Arbeitgeber zu bewegen, ihrer Deklarationspflicht nachzukommen, hat sich der Fehraltorfer etwas ausgedacht.
Adrian Gsell vermittelt nur legale Putzhilfen: Um die Arbeitgeber zu bewegen, ihrer Deklarationspflicht nachzukommen, hat sich der Fehraltorfer etwas ausgedacht.
Nicolas Zonvi

Adrian Gsells Kampf ist verloren, bevor er richtig begonnen hat. «Noch eine Woche, höchstens», sagt der Unternehmer in seinem Fehraltorfer Büro, «dann hör ich auf.» Gsell hatte sich zum Ziel gesetzt, die Schwarzarbeit in der Reinigungsbranche zu reduzieren. Viele Politiker versprachen ihm ihre Unterstützung, aber konkret unternehmen wollte niemand etwas, da ist sich der 42-Jährige inzwischen sicher. Weil er selbst keine Zeit hat, wird das Ansinnen bald in der Schublade landen.

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