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Dürnten mit neuem Bibliothekskonzept

Das Dürntner Bibliothekswesen wird neu organisiert. Ein Konzept soll die Bibliotheken benutzerfreundlicher machen.

Dürnten. - Der Gemeinderat Dürnten hat ein neues Bibliothekskonzept verabschiedet. Damit sollen bestmögliche Voraussetzungen für die Leseförderung von Schülerinnen und Schülern geschaffen werden. Zudem soll das Angebot auch für die übrige Bevölkerung optimiert werden.

Die drei bisher von den Schulen selbst geführten Schulbibliotheken Oberdürnten, Blatt und Nauen sollen organisatorisch im Ressort Kultur eingegliedert werden. Im Fall der Bibliotheken Schuepis und Bogenacker ist dies bereits geschehen. Die Leitung des Bibliothekswesens und die Führung der Mitarbeitenden übernimmt die stellvertretende Gemeindeschreiberin Brigit Frick.

Digitalisierung aller Medien

Alle fünf Standorte sollen gemäss den aktuellen Richtlinien der nationalen Fachstellen ausgestattet und von ausgebildetem Bibliothekspersonal professionell betreut werden. Derzeit werden die Medienbestände aussortiert und digitalisiert. Damit wird ein elektronischer Zugriff auf sämtliche Medien der angeschlossenen Bibliotheken möglich. Per 1. Januar 2010 stockt der Gemeinderat den Personalbestand von 80 auf 140 Stellenprozente auf.

Mit dem Bibliothekskonzept werden auch organisatorische Voraussetzungen geschaffen, welche in Zukunft die Integration in einen Bibliotheksverbund mit der Gemeinde Rüti zulassen. «Ein solcher Verbund könnte die Bibliothekswesen beider Gemeinden optimieren», erklärt Gemeindeschreiber David Ammann. «Vor allem würde das Angebot der Bibliotheken dadurch besser werden.» Ob der Verbund zustande kommt, wird sich zeigen, sobald die Ergebnisse der Standortabklärungen und die Investitionskosten bekannt sind. (pfs)

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