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Durchstoss geschafft

Beim Neubau des Horgner Seewasserwerks Hirsacker ist eine wichtige Etappe vollbracht: Die Bahnlinie ist unterquert.

Von Patrick Gut Horgen – Rund zehn Wochen hat es gedauert, ein 22 Meter langes Stahlrohr mit einem Durchmesser von zweieinhalb Metern und einer Wandstärke von gut zwei Zentimetern?unter der Bahnlinie durchzupressen. Jetzt ist dieser wichtige Arbeitsschritt geschafft, wie der Zweckverband Seewasserwerk Hirsacker-Appital am Wochenende mitteilte. Das neue Seewasserwerk Hirsacker kommt zwischen der Seestrasse und dem SBB-Trassee zu liegen. Das Stahlrohr verbindet das Seewasserwerk mit dem See. Ausserdem nimmt es 14 Leitungen mit Durchmessern von 9 bis 70 Zentimetern auf. Die Oberkante des Rohrs liegt zwei Meter unter den Schienen, also zum grössten Teil im Grundwasser. Ins Stahlrohr wurde bereits ein mit Glasfasern verstärktes Kunststoffrohr mit einem Durchmesser von 2,2 Metern eingezogen. Den Zwischenraum haben die Arbeiter ausbetoniert. Das neue Seewasserwerk soll 2012 – drei Jahre später als geplant – in Betrieb genommen werden. Zunächst hatten Anwohner den Baubeginn verzögert. Sie rekurrierten gegen die Bewilligung für einen Bau in der Freihaltezone. Dann wehrten sich zwei Firmen, die sich im Submissionsverfahren übergangen fühlten. Alle Einsprachen blieben erfolglos. Schon 2006 hatten die Stimmberechtigten der Verbandsgemeinden Richterswil, Oberrieden, Horgen und Wädenswil einem Kredit von 24,3 Millionen Franken zugestimmt (der TA berichtete). 22 Meter lang ist das Rohr, welches das Seewasserwerk mit dem See verbindet. Foto: PD

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