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Ein Absturz mit Ansage für Zürich

Die Schweizer Meisterschaft endete für die kantonalen Turner in einer Enttäuschung und ohne auch nur eine Medaille.

Turnen. - Bei der Krönung der besten Kunstturner im Land mussten die Vertreter aus Zürich nicht nur hintanstehen. In Freiburg blieb in den verschiedenen Entscheidungen bei der Elite und den Amateuren, im Mehrkampf und an den Geräten nicht einmal Platz auf dem Podium. Keiner der Delegation konnte sich erinnern, wann zuletzt und ob überhaupt die Zürcher jemals mit einem Nuller im Gepäck wieder von den nationalen Titelkämpfen heimreisen mussten. «Ein Stück weit war dieses Abschneiden zu erwarten. Dass es aber zu gar keiner Medaille reichte, ist doch sehr bitter», analysierte Ueli Schneider, Leiter der Abteilung Spitzensport im kantonalen Verband. Als Grund für die Ernüchterung ortet er auch zahlreiche Absenzen.

Aushängeschild Dennis Mannhart vom STV Wetzikon weilt seit kurzem in den USA, wo er seine Karriere als Spitzenturner weiterverfolgen will. Die Hinwiler Juniorinnen Andrina Kläy und Romina Bertschinger fehlten, weil bei ihnen der Start an den Nachwuchs-Europameisterschaften Vorrang geniesst.

Mit einem Top-Ten-Rang entschädigt

Von den übrig gebliebenen Zürcher Medaillenkandidaten zog Linda Stämpfli aus Urdorf einen rabenschwarzen Tag ein. Das Mitglied des Nationalkaders musste sich mit dem sechsten Schlussrang bescheiden und konnte auch in den drei Gerätefinals die Erwartungen nicht erfüllen. Zufrieden zeigte sich dagegen Seraina Fröhlich aus Bülach, die sich im P6 bei den Amateurinnen als Siebte ein Diplom ergatterte. Knapp zu keiner Auszeichnung, aber immerhin zu einer Top-Ten-Klassierung reichte es unter 29 Teilnehmerinnen Seraina Bergamin aus Uster. Die 19-Jährige belegte mit 41,6 Punkten und einer starken Note am Barren den 9. Rang. (bud)

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