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Ein neuer Hafen im Tiefenbrunnen

Zürich - Eine schwimmende Halbinsel, angedockt im Bereich der bestehenden Hafenanlage Tiefenbrunnen - so stellt sich das Architektenteam e2a das geplante Wassersportzentrum zwischen Strandbad Tiefenbrunnen und Zollikon vor. Die Idee, die sich an bestehende Wasserbauten wie das Bad am Utoquai anlehnt, ging aus einer Testplanung hervor, über deren Stand die Stadt gestern Abend informiert hat.

Das Wassersportzentrum soll das untere Seebecken entlasten, indem Bootsplätze verlegt und im neuen Hafen konzentriert werden. Dabei wird der private Bootsverkehr verringert sowie Flora und Fauna des Sees geschützt. Mit dem Bau möchte die Stadt gleichzeitig das heute trostlos wirkende Gebiet aufwerten. Ins künftige Zentrum soll auch ein Restaurant integriert sein. Die rechteckige Hafenanlage wird 200 Meter breit und 300 Meter lang sein und Platz für 450 Bootsplätze im Wasser und 300 Plätze im Trockendock bieten. Die Stadtzürcher Segelklubs beabsichtigen auch einen Teil ihrer sportlichen Aktivitäten im neuen Zentrum zusammenzulegen.

Zurzeit befindet sich die Planung in einer sehr frühen Phase. 2012 gibt es einen Eintrag in den Richtplan, 2014 einen Architekturwettbewerb. Gebaut wird erst ab dem Jahr 2017. (bg)

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