Zum Hauptinhalt springen

Ein «Pfila» für die Venus-Mädchen

Am Wochenende haben Pfadi- und Cevi-Gruppen im ganzen Oberland ihre Pfingstlager veranstaltet. Bei der Mädchengruppe der Pfadi Uster gehörte eine Zirkusaufführung ebenso zum Programm wie eine Entführung.

In einer Ecke der rechteckigen Wiese stellen sich einige Pfadfinderinnen kniend aufeinander und bilden so eine menschliche Pyramide. Ein paar Meter weiter versucht ein Mädchen auf einem Seil, wenige Meter über dem Boden das Gleichgewicht zu halten. Das balancieren auf der «Slackline», also dem Schlappseil, sei ziemlich schwierig, sagt die 11-jährige Shiba, die das Geschehen beobachtet. Moana pflichtet ihr bei. «Ohne Unterstützung schaffe ich es auch noch nicht», sagt die 12-Jährige. Shiba und Moana heissen mit richtigen Namen Milena und Alina. Während den vier Tagen des Pfingstlagers werden sie aber nur mit ihren Pfadinamen gerufen.

Das «Pfila» ist für viele Pfadi- und Cevi-Gruppen ein Termin, der schon seit Monaten in der Agenda dick angestrichen ist. Auch dieses Jahr sind im Oberland Dutzende von ihnen ausgezogen, um vier Tage lang abseits von zu Hause ihren Aktivitäten nachzugehen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.