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Ein Preis fürs Müllsammeln

1000 Franken hat die Begabtenförderungsgruppe der Schule Hombrechtikon gewonnen, weil sich die Kinder für die Natur engagiert haben.

Von Céline Häuslein Hombrechtikon – Die Kinder sitzen aufgeregt im Kreis und warten auf den Herrn vom «Spick». Als dieser eintrifft, werden sie plötzlich ganz ruhig. Roger Grolimund, Redaktor beim Kinder- und Jugendmagazin, begrüsst die Schüler freundlich und mit vielen Geschenken. Grolimunds Besuch im Schulhaus Eich hat einen guten Grund: Die Schüler der Begabtenförderungsgruppe im Alter von sieben bis zwölf Jahren haben sich auf besondere Weise für die Umwelt starkgemacht. Und dafür haben sie sich den neu geschaffenen Umweltpreis des «Spicks» verdient. Der Redaktor gratuliert den Kindern und überreicht ihnen das Preisgeld in der Höhe von 1000 Franken sowie je ein «Spick»-Badetuch. Mit dem Geld wollen die Kinder eine mehrtägige Schulreise mit ihrer Lehrerin Franziska Keller unternehmen.Sidonia, die zehnjährige Initiantin des siegreichen Projekts, hatte den «Spick» gelesen und so vom Umweltpreis erfahren: «Da ich dies eine gute Idee fand, habe ich die Teilnahme meiner Lehrerin vorgeschlagen.» Barbie-Bein im Bach Gemeinsam mit ihren Mitschülern suchte Sidonia nach Ideen, wie sie der Umwelt etwas zugute tun könnten. Rasch waren einige Vorschläge beisammen, und beherzt gingen die kleinen Umweltschützer ans Werk: Ausgerüstet mit Gummistiefeln und Müllsäcken, säuberten die Kinder den Bach neben ihrer Schule von Abfällen. Da das Gewässer jede Woche wieder von neuem verschmutzt war, malten sie Plakate, um Umweltsünder wachzurütteln. «Die Oberstufenschüler schmeissen alles in den Bach», klagt Sidonia. «Sogar ein Barbiebein haben wir im Bach gefunden», erzählt Fabian. Aber das war nicht alles: Die Schüler erstellten auf dem Schulgelände einen Pflanzenlehrpfad. Und die älteren Schüler schrieben einen Brief an den Gemeinderat, in dem sie einen Mülleimer forderten. Prompt wurde ein Eimer bewilligt und bei der Bachkreuzung aufgestellt. Die Hombrechtiker Schüler freuen sich über ihren Erfolg. Foto: Manuela Matt

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