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E-Mail-Flut im Bundestag

Das deutsche Parlament hat seine Computer gestern mit einer Flut von E-Mails einige Stunden lang selbst lahmgelegt. Am Morgen hatte der Informationsdienst des Bundestags allen 4000 angeschlossenen Empfängern angekündigt, dass ein neues Nachschlagewerk jetzt zur Verfügung stehe. Die Mitarbeiterin eines Abgeordneten der Grünen bestellte sich eine Kopie des Buchs, schickte ihre Mitteilung aber versehentlich «an alle». Schnell entwickelte sich ein zum Teil humorvolles, zum Teil verärgertes Hin und Her von Antworten, die immer wieder «an alle» verschickt wurden. Jeder Einzelne erhielt Hunderte solcher ungewollter E-Mails. Gegen Mittag warnte dann die IT-Abteilung, dass die Computer die Last kaum bewältigen könnten. Da hatte der Spuk ein Ende. (hbr)

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