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Endlich Fahrt aufgenommen

Am Start war Isabelle Kägi fast stillgestanden. Doch dann legte die Oberländerin im Eiskanal von Königssee einen Zacken zu.

Mit Rang 11 im vierten Junioren-Weltcuprennen ist Rodlerin Isabelle Kägi spät, aber immerhin rechtzeitig in den Winter eingebogen. Die ersten drei Startgelegenheiten musste die 19-Jährige aus dem Hinwiler Girenbad sausen lassen. Für den Verband war es zu kostspielig, seine drei Nachwuchsathleten an die Wettkämpfe nach Russland und Lettland zu senden. Die zwei geplanten Einsätze im Elite-Weltcup blieben Makulatur, weil Kägi krank das Bett hütete. Beinahe wäre auf der Bahn in Königssee (D) wieder etwas dazwischengekommen.

Die kaufmännische Angestellte musste nach einem Trainingssturz mit nur zwei Probefahrten auskommen. Mit dem hauchdünn verpassten Sprung ins vordere Ranglistendrittel fiel ihr Einstand aber doch angemessen aus. «Denn durch eine Prellung am linken Knie war ich stark eingeschränkt. Entsprechend schlechte Startzeiten stellte ich auf», summiert Kägi, die im letzten Juniorinnenjahr steht. Im Ziel hielt sich ihr Rückstand mit nur zwei Sekunden auf die deutsche Siegerin Lisa Liebert aber in Grenzen. Nach der Weltcupstation Oberhof (D) nimmt die Oberländerin Kurs auf ihre vierte Nachwuchs-Weltmeisterschaft am 30./31. Januar in Innsbruck. Dort ist ein neunter Platz - ihre bisherige Bestmarke von Nagano im Jahr 2009 - die Vorgabe. Begleitet an die WM wird Kägi von Klubkollege und Debütant Christian Maag. (bud)

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