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Energie-Initiative der Juso

Meilen und Stäfa sollen sich zur 2000-Watt-Gesellschaft bekennen Stäfa/Meilen – Die Goldküsten-Sektion der Jungsozialisten (Juso) will in Stäfa und Meilen eine Initiative für eine «Energiewende» lancieren. Konkret soll in den Gemeindeordnungen festgehalten werden, dass der durchschnittliche Energieverbrauch pro Person höchstens 2000 Watt betragen soll. «Die Initiative soll die Gemeinden dazu verpflichten, ihr energiepolitisches Engagement zu verstärken, um die genannten Ziele bis 2050 zu erreichen», schreiben die Juso in einer Mitteilung, Stäfa und Meilen könnten mit einer Annahme der Initiative eine «Vorreiterrolle im Bezirk» übernehmen. Die bisherigen Bemühungen der beiden Gemeinden – Meilen etwa besitzt das Label Energiestadt – gehen den Juso zu wenig weit: Gefragt seien jetzt «konkrete und verbindliche Vorgaben».Die Initiative soll bereits Mitte August eingereicht werden. Da die Vorlage noch nicht ausformuliert vorliegt, halten sich die Gemeindebehörden mit Stellungnahmen jedoch zurück: «Wir müssen erst prüfen, ob die Initiative zulässig ist und die Gemeindeordnung geändert werden kann», sagt etwa der Meilemer Gemeindepräsident Christoph Hiller (FDP).Der Vorstoss der Juso ist im Kanton kein Novum: Zürich und Illnau-Effretikon haben bereits das Ziel einer 2000-Watt-Gesellschaft in ihre Gemeindeordnungen aufgenommen. In Horgen ist ein entsprechender Vorstoss von Grünen und SP hängig. (lsc)

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