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Er terrorisierte seine Familie über Jahre, bevor er zweimal tötete

«Er ist zu allem fähig», warnte der Sohn im Juli 2011 die Polizei. Einen Monat später erschoss Shani S. in Pfäffikon seine Ehefrau und die Leiterin des Sozialamts. Die Chronik einer angekündigten Bluttat.

Tatort: Polizisten am 15. August 2011 vor dem Pfäffiker Gemeindehaus.
Tatort: Polizisten am 15. August 2011 vor dem Pfäffiker Gemeindehaus.
Keystone

Am 17. August 2011 trifft Post von der Polizei bei der Staatsanwaltschaft See/Oberland ein. Es ist der Rapport einer Befragung mit Shani S. (Name der Redaktion bekannt), die acht Tage zuvor stattgefunden hat. Der Kosovare musste auf den Posten, weil ihn eine seiner fünf Töchter angezeigt hatte. Sie warf dem 59-Jährigen vor, ihrem Mann am Bahnhof Pfäffikon mit einem Schlagring aufgelauert und ihn mit dem Tod bedroht zu haben. Mehrmals habe er zudem angekündigt, seine Ehefrau Sadete und sie umzubringen – zuletzt per SMS aus Kosovo. Sie könne sich «gut vorstellen», dass er eine Pistole besitze. Das befürchteten auch die Ehefrau und der einzige Sohn.

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