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Ernst Stocker steht auf, wenn die Kühe noch schlafen

Gestern trat Ernst Stocker (SVP) sein Amt als Regierungsrat und Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements mit Bugatti-Mantel und Clientis-Aktenkoffer an. Seine Aufregung liess er sich nicht anmerken.

Volles Programm: Vier Predigten in der Kirche, ein Blumenstrauss im neuen Büro und Plaudereien am Laufmeter – der neue Regierungsrat Ernst Stocker am Montag.
Volles Programm: Vier Predigten in der Kirche, ein Blumenstrauss im neuen Büro und Plaudereien am Laufmeter – der neue Regierungsrat Ernst Stocker am Montag.
Silvia Luckner

Frisch wie ein Tautropfen sitzt Ernst Stocker am Montag im Siebenuhrzug nach Zürich. Noch vor etwas mehr als einer Stunde war er im Stall und hat ein letztes Mal die Kühe versorgt. Er war früh auf den Beinen heute, die Kühe schliefen noch. Ab jetzt macht das sein Sohn. Nun sitzt Stocker im Zug, den Bugatti-Trenchcoat behält er an, das schwarze Aktenköfferchen von der Clientis-Regionalbank steht zwischen seinen Füssen. Er lässt sich seine Aufregung nicht anmerken. In etwas mehr als zwei Stunden wird er Regierungsrat sein. Er hat die Übernahme mit seiner Vorgängerin Rita Fuhrer (SVP) besprochen, sie hat ihn seinen Mitarbeitern vorgestellt. Er kennt schon sein Büro mit Parkettboden, in dem es vom Gang her leicht nach Linoleum riecht. Er hat die Aktenberge gesehen, die er in den nächsten Wochen durchpflügen wird.

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