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Sechs mal quer über den Zürichsee

Am Sonntag findet die erste Seeüberquerung der Saison statt: Die Strecken in der Übersicht und vier Alternativen.

Perfekte Bedingungen: Der bisherige Teilnehmerrekord an einer Seeüberquerung lag bei knapp 450. Foto: André Springer
Perfekte Bedingungen: Der bisherige Teilnehmerrekord an einer Seeüberquerung lag bei knapp 450. Foto: André Springer

Gibt es bei diesem Wetter etwas Besseres, als sich rund eine Stunde bei angenehmen 25 Grad im Zürichsee zu gönnen? Das finden am Freitagmittag 250 Schwimmer, die sich bei der SLRG (Schwimm- und Lebensrettungsgesellschaft) Horgen angemeldet haben: Sie werden am Sonntagvormittag den Zürichsee queren, 2,1 Kilometer misst die Distanz zwischen Meilen und Horgen.

«Wir erwarten wegen der perfekten Bedingungen besonders viele Leute», sagt Eric Linder, der die Seeüberquerung der SLRG verantwortet. Der bisherige Teilnehmerrekord lag bei knapp 450, dank den perfekten Verhältnissen könnte dieser Rekord am Sonntagmorgen fallen.

Wer sich bis am Samstag um 10 Uhr auf der Website anmeldet, bezahlt 10 Franken Startgeld, wer das nicht mehr schafft, 20. Dafür erhalten die Teilnehmerinnen Geleit von 12 Schiffen, die sich über die ganze Distanz verteilen, sowie von einem Surfbrett und einem Kayak, die im Pulk der Schwimmenden mitpaddeln.

«Die Schnellsten bewältigen die Strecke in etwas mehr als 30 Minuten, die Langsamsten in zwei Stunden», sagt Linder. Den Zeitrekord hält ein über 70-jähriger Mann, der sich einmal zweieinhalb Stunden Zeit liess, aber die ganze Strecke erfolgreich absolvierte.

Am Mittwoch 9000 Schwimmer in Zürich?

Die Horgner machen den Auftakt zur Saison der Seeüberquerungen, welche kommende Woche weitergehen könnte. Könnte, weil am Mittwoch das erste von drei möglichen Daten für die Stadtzürcher Seeüberquerung (1,5 km) ansteht. Auch wenn es angesichts der momentanen Wetterverhältnisse unvorstellbar scheint: Die Austragung ist noch nicht sicher. Am Montagvormittag entscheiden Sportamt und Seepolizei, am Mittag würde das Anmeldeportal für die maximal 9000 Startplätze geöffnet. Ob dies passiert, ist tatsächlich noch offen: Laut den momentanen Prognosen könnte es am Mittwochabend gewittern, womit man es am 10. Juli noch einmal versuchen würde – oder sonst nach den Sommerferien, am 21. August.

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Der August ist der Seeüberquerungs-Monat: So kann der Zürichsee zwischen Küsnacht und Kilchberg (11.8.), zwischen Thalwil und Küsnacht (17.8.) sowie zwischen Zollikon und Kilchberg (24.8./bereits ausgebucht) durchschwommen werden, die Distanz ist mit jeweils 1,8 Kilometern identisch und überschaubar. Den wahren Test stellt Männedorf–Wädenswil am 18. August dar, hier ist der Zürichsee 2,65 Kilometer breit.

Alternativen: Greifensee und Pfäffikersee

Wem diese Distanzen zu lang oder anstrengend sind, hat zwei weitere Optionen: Er schwimmt am 17. August von der Insel Lützelau nach Rapperswil (1,51 Kilometer). Oder lässt beim Limmatschwimmen(17. oder 24.8.) die Strömung wirken. Dank dieser lassen sich die 2 Kilometer zwischen Frauenbadi und Oberem Letten fast ohne Anstrengung zurücklegen.

Wem der Zürichsee zu gross ist, reist ins Oberland. Am Greifensee schwimmt die Masse gleich zweimal: Am 17. August beim Langdistanzschwimmenüber 2,5, 5 oder 9 Kilometer und am 24. beim Greifensee Swim (1,5 km). Die kürzeste offizielle Seeüberquerung im Kanton findet im Pfäffikerseestatt (1,1 km/11.8.).

Wer nun nicht sicher ist, ob er fit genug ist, um sich eine Seeüberquerung zuzumuten, hält sich an die Frage, die Eric Linder seinen Schwimmern am Sonntag stellt: Können Sie einen Kilometer am Stück schwimmen? Wenn ja: Viel Spass!

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