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Erster Erfolg an der Heim-WM

Nach dem 2:1 gegen Finnland kämpfen die Schweizerinnen morgen um die Viertelfinal-Qualifikation.

Am zweiten Tag der Eishockey-WM gelang den Schweizerinnen der erste Sieg. Den entscheidenden Treffer zum 2:1 gegen Finnland erzielte Stefanie Marty in der 2. Minute der Verlängerung und setzte damit den Schlusspunkt einer packenden Begegnung mit dem neunfachen WM-Bronze-Gewinner, den die Schweizerinnen erstmals überhaupt an einer WM besiegen konnten. Matchwinnerin neben Marty war die Zürcher Torhüterin Florence Schelling, die nur einen von 44 Schüssen passieren liess. Das einzige finnische Tor fiel bereits nach fünf Minuten und in einer Phase, in der das Spiel noch ausgeglichen war. Mit zunehmender Dauer dominierten die Finninnen immer mehr, erst recht, nachdem Nicole Bullo in der 39. Minute der Ausgleich gelungen war. Immer wieder aber scheiterten sie an Schelling. Am Tag nach ihrem 23. Geburtstag bestrafte Marty die Nordländerinnen schliesslich für ihre schlechte Chancenauswertung und krönte einen starken Schweizer Auftritt, den Nationalcoach René Kammerer schlicht «grossartig» fand.Der Kontrast zum Vorabend war beträchtlich, als die Schweizerinnen das Eröffnungsspiel gegen Favorit Kanada bestritten hatten. Es endete mit 0:12 so klar wie noch nie ein Duell der beiden Teams. Nach überraschend ausgeglichener Startphase leiteten die Schweizerinnen ihre Kanterniederlage im Powerplay ein, wo sie zwei Shorthander zum 0:3 nach dem ersten Drittel zuliessen.Ein Erfolg war das Auftaktwochenende in Winterthur in Bezug auf das Publikumsinteresse: Gegen Kanada war die Deutweghalle mit 2900 Zuschauern ausverkauft, gegen Finnland kamen immerhin 1791. Im letzten Gruppenspiel von morgen geht es für die Schweiz nun um die Qualifikation für die Viertelfinals. Gegen die Kasachinnen, die ihrerseits Finnland 3:5 unterlagen, reicht dem Heimteam dafür ein Punkt nach 60 Minuten. (phm/Si)

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