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Es bräuchte stündlich 20 Riesenbusse als Ersatz für die S 14

Der Bund prüft, ob er 175 Bahnlinien auf Busbetrieb umstellen soll. Der Zürcher Verkehrsverbund hält einige Vorschläge für «absurd».

Die rote Liste des Bundesamt für Verkehr enthält frequentierte Linien: Eine Zürcher S-Bahn.
Die rote Liste des Bundesamt für Verkehr enthält frequentierte Linien: Eine Zürcher S-Bahn.
Keystone

11'000 Pendler karrt die S 8 Tag für Tag aus der Region Winterthur nach Zürich. Über 13'000 Fahrgäste benützen die S 14, um aus dem Oberland oder dem Glattal in die Grossstadt zu fahren. Damit schafft es diese S-Bahn-Linie in die Top 20 der meistbenützten Zugverbindungen der Schweiz.

Umso mehr staunten die Verkehrsplaner des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV), als sie die S 8 und S 14 auf der «Roten Liste» des Bundesamts für Verkehr wiederfanden. Diese umfasst 175 Regionallinien, die nicht auf einen Kostendeckungsgrad von 50 Prozent kommen. Der Bund schlägt vor, auf diesen «unrentablen Strecken» inskünftig von Zug- auf Busbetrieb umzustellen, wenn grössere Investitionen anstehen. Ein Plan, der letzte Woche in die Vernehmlassung ging (TA von gestern).

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