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«Es ist Zeit für eine FDP-Bundesrätin»

Finanzdirektorin Ursula Gut will nicht in den Bundesrat. Die Küsnachterin stellt sich für eine weitere Amtsdauer im Regierungsrat zur Wahl.

Mit Ursula Gut sprach Simona Triet Weshalb lehnen Sie eine Bundesratskandidatur ab? Die Ausübung meines jetzigen Amtes als Finanzdirektorin des Kantons Zürich befriedigt mich voll und ganz. Ich empfinde meine Tätigkeit im Regierungsrat noch immer als spannend und anspruchsvoll. Ausserdem schätze ich in der momentanen Situation die Chance, gewählt zu werden, eher gering ein. Können Sie sich denn vorstellen, irgendwann einmal für den Bundesrat zu kandidieren? Das schliesse ich nicht grundsätzlich aus. Eine solche Entscheidung ist aber situationsabhängig. Wird dieses Jahr jemand aus der FDP-Fraktion in den Bundesrat gewählt, hat sich das Thema wieder für eine Weile erledigt. Sie teilen das Anliegen der freisinnigen Frauen, dass die FDP durch eine Frau im Bundesrat vertreten sein soll. Weshalb? SP, CVP und BDP sind durch eine Frau im Bundesrat vertreten. Die FDP hat seit vielen Jahren keine Frau mehr zur Wahl gestellt. Nun ist es an der Zeit dazu. Doch dies ist nicht oberstes Gebot. Entscheidend ist nach wie vor, dass ein Bundesratsanwärter geeignet ist. Welche Eigenschaften muss demnach ein Kandidat oder eine Kandidatin aufweisen, um als geeignet zu gelten? Ein Bundesrat muss belastbar sein und sich schnell in ein Gebiet einarbeiten können. Zudem erachte ich Teamfähigkeit, Motivation und Begeisterungsfähigkeit als wichtige Charakteristika. Kandidaten-Karussell, Seite 3

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