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Esther Maurer (SP)

Polizei wurde «Wunschdepartement»

Die Sozialdemokratin Esther Maurer (52) schaffte 1998 den Sprung vom Gemeinde- in den Stadtrat. Sie übernahm von Parteikollege Robert Neukomm das Polizeidepartement. Dies wurde mehr und mehr zu ihrem «Wunschdepartement», wie sie im Nachhinein sagt. Ein schwieriges Jahr war 2002, als sich eine Schlagzeile an die andere Schlagzeile reihte: Etwa der Fall Kurt von Allmen, dessen Unterschenkel von einem Polizeiauto zertrümmert wurde. Oder der Fall des Prügelopfers Eldar S.

Im sogenannten «Polizeistreit» mit Regierungsrätin Rita Fuhrer (SVP) gelang es Maurer, die Autonomie der Stadtpolizei zu erhalten. Umstritten waren die Einsätze der Polizei im Umfeld von Sportveranstaltungen sowie am 1. Mai. Je nach Standpunkt wurden sie als zu repressiv oder als zu lasch beurteilt.

Esther Maurer betonte immer wieder, der Sinn ihrer Aufgabe sei es, sich für die Sicherheit Zürichs einzusetzen. Stolz ist die zurücktretende Stadträtin auf die reibungslose Durchführung der Euro 08 sowie auf die Aufwertung des von Drogen und Prostitution belasteten Kreises 4 durch das Projekt Langstrasse Plus. Sie war neben der Polizei auch für Schutz und Rettung sowie für das Verkehrsmanagement verantwortlich.

Esther Maurer hat Romanistik studiert. Bevor sie in den Stadtrat kam, war sie Mittelschullehrerin für Französisch an der Kantonsschule Zürcher Oberland in Wetzikon, wo sie später als Prorektorin amtete. (hoh/sit)

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