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Etepetete mag er nicht, zieht es aber an

Nobelcafé oder Camping: Wenn Michel Péclard ein Lokal eröffnet, wird es ein Erfolg. In seinem jüngsten Revier, dem Fischer’s Fritz, lässt der Kilchberger nun auch noch Theater spielen.

Eigentlich hat Michel Péclard mit Kochen nichts am Hut. «Ich kanns gar nicht», sagt der 41-Jährige. Trotzdem übernimmt der Kilchberger laufend Lokale in und um Zürich, macht sie zu neuen Szenetreffpunkten. Das war vor Jahren in der Pumpstation an der Seepromenade so, später in der Tramstation beim Stauffacher und jetzt im Fischer’s Fritz auf dem Camping in Zürich-Wollishofen. Mittlerweile tragen acht Restaurants Péclards Handschrift, Münsterhöfli, Cocos, Kiosk, Schober, Balthazar und Restaurant Langenberg heissen sie.

Da sitzt Péclard im Fischer’s Fritz, auf dem Stuhl, der einst im Odeon stand, beugt den Oberkörper über den Tisch, macht eine Grimasse und lacht dann sein kerniges Lachen. Dann lehnt er sich wieder zurück. «Nun spinnst du aber vollkommen», sagten ihm sein ehemaliger Geschäftspartner Marco Però und seine Freunde Anfang Jahr noch, als er ihnen seine Idee des Campings präsentierte. «Nun», sagt er leise und neigt sich abermals über den Tisch, «platzen sie vor Neid.»

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