Zum Hauptinhalt springen

Fällander wollen Fresko und Chorgestühl zurück

Fällanden &endash Rund hundert Jahre ist es her, seit die reformierte Kirchgemeinde Fällanden dem Landesmuseum ein mittelalterliches Fresko und das historische Chorgestühl verkauft hat. Im Zuge einer umfassenden Kirchenrenovierung kam nach der Jahrtausendwende der Wunsch auf, die beiden Objekte zurück nach Fällanden zu holen. Und seit 2006 zeugten in der Folge sowohl das Fresko als auch das Chorgestühl als Leihgaben des Landesmuseums wieder an ihrem ursprünglichen Ort von der langen Geschichte der Kirchgemeinde. Bis vor zwei Wochen, als die Leihgaben zurück ans Museum gingen. Ausschlaggebend dafür seien die Auflagen gewesen, die das Landesmuseum der Kirchgemeinde machen wollte, sagt Kirchenpflegepräsident Huldrych Thomann. «Das Chorgestühl sollte beispielsweise abgesperrt und nicht mehr benutzt werden können.» Ausserdem hätte man die Leihgaben ohnehin nicht auf ewig behalten können. Deshalb habe man sich jetzt für ihre Rückgabe entschieden. Die Haltung der Kirchenpflege wird durch die Gemeindeglieder aber offensichtlich nicht gestützt. Davon zeugte die lange Diskussion an der Kirchgemeindeversammlung vom vergangenen Sonntag. «Die Stimmbürger wünschen sich, dass sich die Kirchenpflege bemüht, das Fresko und das Chorgestühl in die Kirche zurückzuholen», berichtet Thomann. Dem wolle die Behörde nun auch entsprechen und mit dem Landesmuseum nach einer geeigneten Lösung suchen. Die weiteren Geschäfte gaben an der Versammlung nicht mehr viel zu reden. Die Erhöhung der Behördenentschädigung genehmigten die 47 anwesenden Stimmbürger ohne Gegenstimme, ebenso das Budget 2012, das mit einem Minus von 80 000 Franken rechnet. (snk)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch