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Falsche Hoffnungen

Umwelt Für laute Flugzeuge wird es in Kloten deutlich teurer, TA vom 8. 9. Swiss sollte A340-Flotte umrüsten. Der Flughafen wird auf den Sommerflugplan hin die Lärmgebühren für die beiden lautesten Flugzeugtypen verdoppeln, steht im TA. Schön und gut, aber . . .! Mit diesem Bericht werden bei uns lärmgeplagten Bewohnern falsche Hoffnungen auf Besserung geweckt. Erstens hat gerade die Swiss mit einem Flugzeug vom Typ A340 eine Maschine mit viel zu schwachen Triebwerken. Das heisst, vollgeladen hat dieses Flugzeug bei Starts eine bedenklich schwache Steigleistung, was bedeutet, dass beispielsweise das Gebiet von Breite-Nürensdorf mit seiner topografischen Höhe bedenklich tief überflogen werden muss. Fremde Airlines, die mit Maschinen mit deutlich stärkeren und leiseren! Motoren operieren, erzeugen einen viel kleineren Lärmpegel und überfliegen unseren Weiler in grösserer Höhe. Es wäre daher zu wünschen, dass Swiss entweder die A340-Flotte auf bessere Triebwerke umrüstet oder durch moderneres Gerät ersetzt. Ironischerweise geht uns der neue A380 trotz seiner Grösse viel weniger auf die Nerven als der kleinere A340! Zweitens: An– und Abflüge über Nürensdorf nehmen spürbar zu. Man hat das einfach zu akzeptieren. Mit dieser in der Sache lobenswerten Ankündigung seitens des Flughafensist es leider nicht getan. Dass die eingenommenen Gebühren in einen «Zurich Noise Fund» gehen sollen, tröstet mich kaum. Laut einem Entscheid des Bundesgerichts vom 30. Juni 2010 haben nur jene Anwohner ein Anrecht auf Entschädigung, die ein Grundstück vor dem 1. Januar 1961 erworben haben. Alle, die nach diesem Stichdatum in damals noch ruhigen Zonen ein Grundstück oder eine Wohnung erworben haben, sind somit heute die Dummen. Fritz Sommer, Breite-Nürensdorf

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