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FDP Zollikon gegen Steuererhöhung

Zollikon - Die Mitglieder der Zolliker FDP wollen die Steuerspirale stoppen. Entgegen den Plänen des Gemeinderats, der an der kommenden Gemeindeversammlung vom 9. Dezember eine Erhöhung des Steuerfusses auf 82 Prozent beantragt, verlangt die FDP in erster Linie griffige Massnahmen auf der Ausgabenseite. Zwar sei das Budget 2010 zu genehmigen, der Steuerfuss solle aber wie bis anhin 79 Prozent betragen, schreibt die Partei. Bereits 2006, als der Steuerfuss von 72 auf 79 Prozent erhöht wurde, habe der Gemeinderat Massnahmen zur Gesundung des Zolliker Finanzhaushalts präsentiert. Bevor die FDP einer erneuten Steuererhöhung zustimme, verlangt die Partei die Umsetzung dieses Sparpotenzials. Zudem sei die FDP überzeugt, dass der Gemeinderat die Einnahmen im Voranschlag 2010 eher konservativ berechnet habe. Die Partei ist ausserdem der Überzeugung, dass der vorgesehene Verkauf von vier Liegenschaften einen höheren Betrag einbringt als budgetiert.

Beim Kredit für den Bau eines Kunstrasen-Fussballfeldes und eines Kunstrasen-Kleinspielfeldes beantragt die Partei Rückweisung an den Gemeinderat und die Präsentation einer reduzierten Vorlage. Bemängelt wird bei Gesamtkosten von 2,8 Millionen Franken die bescheidene Eigenleistung des SC Zollikon sowie das Finanzierungskonzept, das vorwiegend auf Gemeindesubventionen setzt. Die übrigen Vorlagen empfiehlt die FDP zur Annahme. (may)

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