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FDP-Frau will Ernst Stocker beerben

Wädenswil - Die 55-jährige FDP-Politikerin Felicitas Taddei, die im Stadtrat seit 2006 der Abteilung Soziales vorsteht, ist nun offizielle Kandidatin für das Stadtpräsidium. Ihre Partei hat sie nominiert, nachdem Taddei ihr Interesse schon Ende September bekundete (der TA berichtete). Laut Astrid Furrer, der Präsidentin der örtlichen FDP-Sektion, sind die Chancen des bisherigen Stadtpräsidenten Ernst Stocker (SVP) gross, am 29. November als Nachfolger von Rita Fuhrer in den Regierungsrat gewählt zu werden. «Deshalb versuchen wir, das Präsidium mit Felicitas Taddei zu holen.» Taddei ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Sie sass von 1999 bis 2006 im Gemeinderat, den sie 2003 und 2004 präsidierte.

Im Regierungsratswahlkampf unterstützen die Wädenswiler Freisinnigen - nicht überraschend und der kantonalen FDP folgend - Ernst Stocker.

Einfach wird der Wahlkampf für Felicitas Taddei nicht. Auch die CVP erhebt Anspruch auf das Stadtpräsidium. Wer von den beiden amtierenden CVP-Stadträten Paul Rota und Philipp Kutter antritt, ist allerdings noch offen, wie Kutter gestern sagte. Sicher sei aber, dass die CVP einen Kandidaten portieren werde. Die Partei warte mit der Nomination noch ab, auch deshalb, weil Gespräche mit anderen Parteien, unter anderem mit der EVP und dem Bürgerlichen Forum positives Wädenswil (BFPW), stattfinden würden.

Aller Voraussicht nach wird auch die SP versuchen, den Stadtpräsidenten zu stellen. Sie schickt wohl Stadtratskandidat Thomas Largiadèr in die Ausmarchung. Offen ist, ob und mit wem die Grünliberalen ins Rennen steigen. Das Gleiche gilt für die Grünen.

Möglich ist auch, dass in Wädenswil alles beim Alten bleibt: Dann nämlich, wenn Ernst Stocker den Sprung in den Regierungsrat nicht schafft. Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 31. Januar statt - am gleichen Tag wie der erste Wahlgang ums Wädenswiler Stadtpräsidium. Bis dahin will Stocker seine Kandidatur für das Stadtpräsidium aufrechterhalten. (nus)

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