Zum Hauptinhalt springen

Flucht aus dem Hallenstadion

Derbyfieber(8) Als die Davoser am Mittwoch kurz nach halb drei Uhr morgens von ihrer Reise nach Freiburg zurückkehrten, schliefen die meisten Flyers- und ZSC-Spieler längst. Eine Serie gegen den Nachbarn spart Kräfte, die man im Idealfall auf dem Eis brauchen kann. Die Klotener haben sich diese Saison für Auswärtsderbys noch etwas Spezielles ausgedacht: Die Spieler schlüpfen nach dem Match schnell in ihre Trainingsanzüge, 20 Minutennach der Schlusssirene ist Abfahrt – geduscht, verpflegt und ausgelaufen wird in der heimischen Kolping-Arena. Der Spielerrat schlug dieses fluchtartige Verlassen des Hallenstadions vor und stiess auf offene Ohren. Die ZSC Lions weichen bei Spielenin Kloten nicht von ihrer Routine ab, erledigen alles schon auswärts. «Was bringt es uns, wenn wir uns beeilen und dann doch mit dem Bus im Stau stehen?», sagt Coach Bengt-Ake Gustafsson. Dass kurze Trips vor Unheil nicht schützen, zeigt das Beispiel der Pittsburgh Penguins, die unlängst nach einem Spiel bei den New York Islanders auf dem Weg nach Manhattan, ihrer nächsten Station, in einen Unfall verwickelt wurden. Die Spieler sassen alle in Ausrüstung (minus Schlittschuhe) im Bus, als es passierte. Derin die Kollision verwickelte Autofahrer soll nicht schlecht gestaunt haben,als ein komplettes Hockeyteam mit Stöcken und Handschuhen dem Bus entstieg.(sg.)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch