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Flughafen plant neue Standplätze

Auf dem Flugfeld wird es immer enger. Das Problem wird sich zusätzlich verschärfen, wenn die Swiss ihre neuen Flieger erhält.

Von Heinz Zürcher Kloten &endash Bis zum Jahr 2014 braucht der Flughafen Zürich mehr Fläche, um alle Flugzeuge parkieren zu können. Grund ist die Flottenerneuerung der Swiss. Die Fluggesellschaft hat 30 Maschinen des kanadischen Herstellers Bombardier bestellt. Sie sollen ab dem Jahr 2014 die Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge des Typs Avro (Jumbolino) ersetzen. Die modernen Bombardier sind leiser und verbrauchen weniger Treibstoff. Sie haben jedoch eine um neun Meter grössere Spannweite als die Avro und brauchen dadurch mehr Platz. «Bei Vollbetrieb haben wir schon heute Engpässe», sagt Flughafen-Sprecherin Sonja Zöchling. Mit der Ankunft der Bombardier-Maschinen wird das Problem noch zunehmen. Die Flughafen Zürich AG hat deshalb ein Baugesuch eingereicht, um neue Abstellplätze für maximal sieben Flugzeuge zu schaffen. Entstehen sollen die Standplätze im «Cheibenwinkel», auf einer Wiese zwischen den Pisten 14/32 und 16/34, nordwestlich des Docks E. Heute wird die Fläche jeweils im Winter als Schneedeponie benutzt. Bau kostet 40 Millionen Damit die Fahrzeit der Zubringerbusse von den Flugzeugen zu den verschiedenen Terminals nicht zu lang dauert, sollen die Standplätze in der Nähe der Docks liegen. Ob die Abstellfläche erweitert werden darf, entscheidet das Bundesamt für Zivilluftfahrt in absehbarer Zeit. Die Flughafen Zürich AG rechnet mit Investitionen in der Höhe von 40 Millionen Franken. Als Betreiberin wird sie sämtliche Kosten übernehmen.

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