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Gefährliches Tun in Wila ärgert die SBB

Wila – Beim Bahnhof Wila überqueren immer häufiger Leute die Gleise, obwohl dies verboten ist. Das hat das Bahnpersonal beobachtet. Die SBB haben deshalb angekündigt, künftig vermehrt Kontrollen durchzuführen. Die Bahnpolizei kann fehlbare Personen allerdings nur verzeigen. Es ist danach Sache der Polizei, Bussen auszusprechen. Deren Höhe beträgt nach Auskunft des Statthalteramts Pfäffikon rund 150 Franken, dazu kommen Verfahrenskosten von 140 Franken. Laut SBB-Mediensprecher Daniele Pallecchi ist das Überschreiten der Gleise nicht nur verboten, sondern «schlicht und einfach lebensgefährlich». Die Züge verkehrten unregelmässig rund um die Uhr und seien deshalb nicht berechenbar. Die neuen Züge seien zudem sehr leise und würden oft erst im letzten Moment wahrgenommen. «Es gibt keinen Grund, die Gleise zu überqueren, denn es bestehen immer alternative Möglichkeiten», sagt Pallecchi Die Leute queren die Gleise, um vom Bahnhof ins Brockenhaus, zur Firma Gubag oder an die Töss zu gelangen. Bahnhofvorstand Thomas Locher erzählt, dass er täglich solche sehe, denen die 100 Meter bis zur Fussgängerunterführung oder die 50 Meter bis zum Bahnübergang offensichtlich zu umständlich sind: Sie gehen oft sogar unmittelbar neben der grossen blauen Verbotstafel vorbei. «Weist man diese Personen darauf hin, stösst man in den meisten Fällen auf Unverständnis», sagt Locher. Er hofft, dass stärkere Kontrollen die Situation entschärfen.(dih)

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