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Geldregen für die Frauen

Die Gruppierung Aktivistin.ch hat sich heute Abend auf dem Paradeplatz für Frauenthemen eingesetzt. Dafür stärkt ihr die Unia den Rücken.

Ev Manz
Am Freitagabend des 11. Dezembers 2015 regnete es vor dem Hotel Savoy am Paradeplatz ...
Am Freitagabend des 11. Dezembers 2015 regnete es vor dem Hotel Savoy am Paradeplatz ...
Blazenka Kostolna
Exakt diese Summe entgeht Frauen jährlich, weil sie für den gleichen Job weniger verdienen als Männer.
Exakt diese Summe entgeht Frauen jährlich, weil sie für den gleichen Job weniger verdienen als Männer.
Blazenka Kostolna
Viele Passantinnen und Passanten blieben stehen und gratulierten der Gruppierung Aktivistin.ch für ihre Aktion.
Viele Passantinnen und Passanten blieben stehen und gratulierten der Gruppierung Aktivistin.ch für ihre Aktion.
Blazenka Kostolna
Die Gruppierung Aktivistin.ch fordert, dass auf Versprechen nicht nur leere Worte sondern Taten folgen.
Die Gruppierung Aktivistin.ch fordert, dass auf Versprechen nicht nur leere Worte sondern Taten folgen.
Blazenka Kostolna
Das Geld regte Gross ...
Das Geld regte Gross ...
Blazenka Kostolna
... und Klein zum Spielen an.
... und Klein zum Spielen an.
Blazenka Kostolna
Die Mitglieder der Gruppierung verstehen sich als Feministinnen, aber nicht als Männerhasserinnen.
Die Mitglieder der Gruppierung verstehen sich als Feministinnen, aber nicht als Männerhasserinnen.
Blazenka Kostolna
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Für einmal ist der Paradeplatz heute Abend nicht nur symbolisch für viel Geld gestanden, sondern es hat auch wahrhaftig farbige Scheine vom Himmel geregnet, genauer Papiergeldscheine aus dem Hotel Savoy. Passanten blieben verblüfft stehen, staunten und warfen mit dem Geld um sich. Aus Lautsprechern auf dem Trottoir dröhnte eingängige Musik, auf Transparenten war zu lesen, wofür der Geldregen stand: Für 7,7 Milliarden Franken Lohn, welche Frauen jährlich wegen der Lohndiskriminierung entgehen. Mit der Aktion sollte dem weiblichen Geschlecht der Verlust symbolisch zurückgegeben werden, quasi als Weihnachtsgeschenk. Nach wenigen Minuten war der Spuk vorbei und der Paradeplatz wieder geprägt von der Alltagshektik.

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