Fällander Kirchenglocken sind zu laut

Fällanden - Die katholische Kirchenpflege Dübendorf-Fällanden-Schwerzenbach will die Lautstärke der Glocken in der Kirche Fällanden verringern. Der Grund sind Reklamationen. Für einmal sind es aber nicht die Nachbarn, die sich am Geläut stören. Weder Kirchenpflegepräsident Markus Zeier noch Gemeindeschreiber Andreas Strahm sind diesbezüglich Reklamationen bekannt. Vielmehr sind es die Kirchgänger selbst, die sich die Ohren zuhalten, wenn die Glocken den Gottesdienst ankündigen. «Wenn man sich auf dem Vorplatz aufhält, ist das Geläut wirklich ohrenbetäubend», sagt Markus Zeier.

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Noch liegt keine Lösung für das Problem auf dem Tisch. Eine Idee sei, den Kirchturm mit Plexiglas zu dämmen - damit würde das Erscheinungsbild am wenigsten beeinträchtigt. Ob dies nur in Richtung Vorplatz oder auch rückwärtig zur Greifenseeschutzzone hin geschehen könnte, ist nicht klar. Dies hängt laut Zeier davon ab, ob der Kanton bei einer Baueingabe neue Lärmschutzvorschriften geltend macht. «Und natürlich ist wichtig, dass das Geläut nach wie vor schön klingt.» Weitere Ideen seien, die Klöppel auszuwechseln, den Glockenschlag früher anzusetzen, wenn noch keine Kirchgänger vor Ort sind, oder nicht alle Glocken zu läuten. «Doch das ist ja auch nicht der Sinn der Sache. Die Glocken sollen schliesslich nicht blosse Dekoration sein.»

Die Suche nach einer Lösung ist derzeit ohnehin auf Eis gelegt. «Nach den Wahlen wird sich die neue Kirchenpflege sicherlich des Problems annehmen - und wohl auch eine Idee vorlegen», ist Zeier zuversichtlich. (tba)

Erstellt: 05.01.2010, 02:01 Uhr

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