Harman lässt Treffen mit Unia platzen

Regensdorf - In den Verhandlungen um die Arbeitsplätze der Firma Studer in Regensdorf hat der Harman-Konzern die nächste Runde abgesagt. Grund seien Mails der Gewerkschaft Unia an Kunden von Studer, schreibt die «NZZ am Sonntag». Unia-Sprecher Hans Hartmann stellt gegenüber dem TA klar, dass die Aktion ein übliches Mittel im Arbeitskampf sei. Unia habe lediglich einige der auf der ganzen Welt verteilten Kunden über das Vorgehen von Harman informiert und dieses infrage gestellt. Er sieht das Argument des Arbeitgebers als reinen Vorwand, um Unia von den Gesprächen auszuschliessen.

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Der Konzern macht aber auch Zugeständnisse. Das ist einem Mail zu entnehmen, das an die zwischen den Parteien vermittelnde Regierungsrätin Rita Fuhrer adressiert ist und dem TA vorliegt. So wolle Harman den Sozialplan überarbeiten und den Verbleib der Arbeitsplätze im Kundendienst- und Projektbereich garantieren. Zudem würden die nach den Protesten ausgesprochenen Verwarnungen zurückgezogen und aus den Dossiers entfernt.

Laut Unia werde die Belegschaft an der Vollversammlung vom Dienstag entscheiden, ob ihr diese Zugeständnisse genügen. Und ob sie vom verfassungsmässigen Recht Gebrauch machen will, die Gewerkschaft weiter einzubinden.

Gar keine Option ist für Harman der Verkauf von Studer. Der Unternehmer Otto Ineichen hatte dazu verschiedene Vorschläge unterbreitet. (hz)

Erstellt: 02.11.2009, 02:00 Uhr

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