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Gemeinderat will Steuern senken

Trotz Millionendefizit soll der Gesamtsteuerfuss der Gemeinde Rüti um 2 auf 118 Prozent sinken.

Von Walter Sturzenegger Rüti – Der Gemeinderat Rüti budgetiert für das politische Gut bei Ausgaben von 96,8 Millionen Franken ein Defizit von 2,2 Millionen. Auf zusätzliche Abschreibungen will die Behörde verzichten. Trotzdem beantragt sie der Budgetgemeindeversammlung, den Gesamtsteuerfuss für 2011 um 2 auf 118 Prozent zu senken. Die Reduktion ginge zulasten der Primarschulgemeinde. Die Steuersenkung sei möglich, weil die Aussichten in der laufenden Finanzplanung bis 2014 Mindereinnahmen erlaubten. Vor allem aber rechnet der Gemeinderat mit Mehreinnahmen aus dem neuen kantonalen Finanzausgleich. In der Politischen Gemeinde will der Gemeinderat netto 3,9 Millionen Franken investieren. Die konsolidierten Nettoinvestionen aller Güter sollen 5,8 Millionen betragen. Davon müssten 4,9 Millionen fremdfinanziert werden. Ein Vergleich mit dem Budget 2010 zeigt vor allem bei der Sozialhilfe (+385 000 Franken) und den AHV/IV-Zusatzleistungen (+519 000) Mehrkosten. 2011 kostet der Sozialbereich rekordhohe 7,5 Millionen Franken. Mehreinnahmen erwartet der Gemeinderat bei den ordentlichen Gemeindesteuern und jenen früherer Jahre (+600 000). Bei den Grundsteuern rechnet er mit einem Minderertrag von 200 000 Franken.

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