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Gesalzene Worte der neuen Präsidentin

Dorothea Frei (SP), frisch an die Spitze des Zürcher Gemeinderates gewählt, forderte das Parlament auf, wieder mehr Anstand zu wahren und sich und die Öffentlichkeit weniger zu langweilen.

Am Tisch in der Mitte des Ratssaals sind die Stimmenzähler an der Arbeit. Dorothea Frei (Mitte) wartet auf das Ergebnis.
Am Tisch in der Mitte des Ratssaals sind die Stimmenzähler an der Arbeit. Dorothea Frei (Mitte) wartet auf das Ergebnis.
Reto Oeschger
Auf das Glanzresultat – 110 von 122 möglichen Stimmen – reagiert Frei erleichtert, die Genossen jubeln und johlen.
Auf das Glanzresultat – 110 von 122 möglichen Stimmen – reagiert Frei erleichtert, die Genossen jubeln und johlen.
Reto Oeschger
... und überlässt ihr den Bock und das Wort.
... und überlässt ihr den Bock und das Wort.
Reto Oeschger
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Zwei Monate nach den Wahlen traf sich der neue Gemeinderat am Mittwoch zur ersten Sitzung – ohne EVP und Schweizer Demokraten, dafür mit gestärkten Freisinnigen und Alternativen. Wichtigstes Geschäft war die Wahl des Ratspräsidiums – und die erfolgte so harmonisch wie noch nie. Alle vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten erhielten von den 122 Anwesenden über 100 Stimmen. Dorothea Frei (SP), die bisherige 1. Vizepräsidentin, wurde mit 110 Stimmen zur neuen Präsidentin gewählt, ein Glanzresultat, das der Rat mit langem Applaus und Johlen aus der SP kommentierte. Der bisherige 2. Vize, Matthias Wiesmann (GLP), kam auf 108 Stimmen. Der dritte Sitz im Ratspräsidium stand der SVP zu. Ihr Kandidat Roger Bartholdi erhielt 106 Stimmen, was es für einen Neuling auf dem «Bock» kaum je gegeben hat.

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