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Geschichtsunterricht im Kräutergarten

Im Ritterhaus Bubikon ist ein Kräutergarten geplant, der den Besucher durch vier Epochen lotst.

Nutzgärten, Heilgärten, Lustgärten – Gärten hatten im Lauf der Zeit ganz unterschiedliche Zwecke. Neu baut die Ritterhausgesellschaft Bubikon vier Kräutergärten nach. Einen aus der Zeit der Römer, einen aus dem Mittelalter, einen aus der Kolonialzeit und einen modernen. Noch existiert das Projekt zwar erst auf dem Papier, doch ab Mittwoch wird auf 400 Quadratmetern beim Ritterhaus gebaut. Und schon ab nächstem Juni können sich die zahlreichen Hochzeitspaare darin fotografieren lassen.

Weshalb assen Frauen in der Römerzeit giftige Tollkirschen? Weshalb importierten Kolonialherren Basilikum nach Europa? Wieso findet man heute an Apéros Wasabi-Nüsse? Auch auf solche Fragen wird man Antworten finden. Der Kräutergarten entsteht mit dem Wissen von Hans Frei. Er betreibt die Gärtnerei Weinlandstauden in Wildensbuch ZH und hat sich mit der Verwendung der Pflanzen durch die Geschichte hindurch befasst.

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