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Gesperrter Blumertrainiert bei Schwamendingen

Der frühere GC-Stürmer ist zurück bei seinem Stammverein und auf Arbeitssuche.

Er darf weder Pflicht- noch Testspiele bestreiten. Bis im August 2012. Deshalb ist David Blumer (24), früher Stürmer bei GC, Thun und zuletzt beim Challenge-League-Verein Wil, in sein Elternhaus nach Zürich-Schwamendingen zurückgekehrt, wo er sich bei seinem Stammverein fit hält. Emmanuel Garcia, Sportchef beim regionalen Zweitligisten, bestätigt: «Es stimmt, Blumer trainiert bei uns.» Der Tabellenelfte der Gruppe 2 könnte dringend einen Goalgetter wie Blumer brauchen, denn der frühere Challenge-League-Spieler Leo Etterlin (29) wechselt zum Drittligisten Rümlang. «Das ist ein herber Verlust für uns», sagt Garcia. Doch Blumer wird dem FC Schwamendingen nicht helfen können. Er wurde vom Verbandssportgericht für zwei Jahre gesperrt, weil er 6000 Euro von einem Unbekannten angenommen hatte, der in den europäischen Wettskandal involviert war. Zwar wandte sich Blumer an die nächste Instanz, die Kassationskammer des Schweizerischen Fussballverbands, wo der Fall noch hängig ist. Sein Gesuch um aufschiebende Wirkung wurde jedoch umgehend abgelehnt. Sein letzter Einsatz für Wil blieb somit jener am 28. August gegen Servette. Die St. Galler, für die Blumer in 34 Spielen 15 Tore erzielt hatte, lösten den Vertrag Mitte November auf. Seine Profikarriere dürfte damit beendet sein. Laut Garcia ist er nun auf Jobsuche, wobei ihn der FC Schwamendingen unterstützt. Blumer selber verweigerte jeglichen Kommentar: «Zum Thema Fussball will ich derzeit nichts sagen.»(kai)

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