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GLP entscheidet über weiteren Ausschluss

Stäfa – Am Dienstagabend entscheidet die Grünliberale Partei, ob Jan Stiefel aus der Partei ausgeschlossen wird. Der Antrag steht auf der Traktandenliste der Generalversammlung der Kantonalpartei in Stäfa. Stiefel war bei seinen Kollegen im Winterthurer GLP-Vorstand in Ungnade gefallen, weil er Adressen aus der Mitgliederkartei «für private Zwecke» verwendete. In Briefen und Mails machte er seinem Unmut über den Vorstand Luft, wo er mit seinen Anliegen nicht durchdringen konnte. Die Parteileitung wirft ihm deshalb «mehrfaches und massives parteischädigendes Verhalten vor». Stiefel hat gegen den Ausschluss durch den Kantonalvorstand rekurriert, weshalb nun die Mitglieder zu entscheiden haben. Stiefel werde in Stäfa seinen Standpunkt vertreten können, sagt GLP-Kantonsrat und Co-Präsident Thomas Maier. Der Entscheid werde endgültig sein. Es ist das dritte Ausschlussverfahren von GLP-Mitgliedern in diesem Jahr. Der Wädenswiler Gemeinderat Kuno Spirig wurde «wegen unüberbrückbarer Differenzen» aus der Ortspartei geworfen. Er wechselte zur BDP. Den damaligen Opfiker Gemeinderatspräsidenten Urs Wagner hat der Kantonalvorstand im September ausgeschlossen – unter anderem wegen einer rassistischen 1.-August-Rede. Das Stadtparlament hat ihn inzwischen als Präsident abgewählt. (rd)

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