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Glückliche Kälber

Bis nach Strassburg wegen einer Kälberbox, TA vom 25. und 26. 8.

Rudolf Winkler aus Ellikon an der Thur, den ich in meinem Leserbrief vom 26. August im Zusammenhang mit Kälberboxen scharf kritisiert habe, hat das Gespräch mit mir gesucht und mir seine Kälberhaltung gezeigt und erklärt. Sie ist tierfreundlich! Winkler hält die grösseren Kälber in Gruppen, mit ständigem Auslauf. Das ist viel besser als die übliche Einzelhaltung von Kälbern in kleinen Iglus, oft sogar noch ungeschützt an der Sonne. Das Bundesamt für Veterinärwesen duldet diese tierquälerische Einzelhaltung mit der absurden Begründung, Sichtkontakt genüge als Sozialkontakt. Ich finde es sehr positiv, dass Rudolf Winkler diesen rücksichtslosen Unsinn nicht mitmacht, und bedaure, ihn mit meiner scharfen Kritik verletzt zu haben. Ich habe ihm allerdings gesagt, dass ich das Einsperren von jungen Kälbern bis zum Alter von zwei Wochen in 85 cm schmalen Kälberboxen - und darum ging es in meiner Kritik - nach wie vor schlecht finde. Er hat mir glaubwürdig versichert, dass seine Kälber täglich für eine Stunde aus der Box genommen würden und Freilauf bekämen. - Diese Klarstellung erfolgt ohne jeden Druck seitens Rudolf Winkler.

ERWIN KESSLER, TUTTWIL Verein gegen Tierfabriken Schweiz

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