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Gossau als SM-Ausrichter

Zu Besuch in der Distanzritt-Hochburg

Das Zürcher Oberland ist am Samstag zum ersten Mal Schauplatz der Schweizer Meisterschaften im Distanzreiten (Endurance). Dabei handelt es sich um eine Nischendisziplin im Pferdesport mit hierzulande rund 400 Aktiven. Im Wettkampf müssen hoch zu Ross grosse Entfernungen schnellstmöglich überwunden werden. Die SM mit Start und Ziel beim Reitstall Eisfeld ist eingebettet in den international ausgeschriebenen Gossauer Distanzritt, der seine zehnte Auflage feiert. Das Teilnehmerfeld umfasst rund 100 Starter. Für den Elitetitel und die Nachfolge von Tanja Borer kommen 15 Kandidaten infrage. Sie legen eine Strecke von 130 Kilometer - unterteilt in vier Schlaufen - zurück und galoppieren morgens um 6 Uhr los.

Die junge Sportart Endurance hat eine grosse Tradition im Zürcher Oberland. Erste nationale Titelkämpfe sind im Jahr 1986 dokumentiert. Damals galt noch das Cupsystem. Erst fünf Austragungen später wurde der Sieger mittels Eintagesritt ermittelt. Die erste Goldmedaille nach dieser bis heute massgebenden Wertung ging nach Hinwil. Nach der Premiere von René Küng in Luzern blieb der Titel erneut in der Region. 1992 führte nämlich die Gossauerin Doris Frei das Klassement an. Für sie war es der Beginn einer erfolgreichen internationalen Karriere, die erst vor fünf Jahren mit dem Gewinn von Bronze an der Team-EM zu Ende ging. Heute bekleidet Frei die OK-Spitze des Gossauer Distanzritts. (bud)

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