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Grow neu mit Geschäftsführer

Modell entwickeln

Wädenswil - Mit Dolf van Loon ist in diesem Frühling ein Geschäftsführer für die Stiftung Grow ernannt worden. Van Loon will die Organisation Grow weiterbringen. Bis anhin hat die Stiftung Jungunternehmern vor allem sehr günstig eine Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Ziel ist es nun, den Geschäftsgründern auch inhaltlich unter die Arme zu greifen. Van Loon wird in den nächsten Monaten ein Modell entwickeln. Die Hauptfrage ist, was sich überhaupt finanzieren lässt.

Die Bandbreite bei den Leistungen, welche die Förderorganisationen erbringen, ist sehr gross. Das geht von vergünstigter Infrastruktur bis hin zu professionellem Coaching und Finanzierung der Jungunternehmer. «Ein solches System verschlingt jährlich aber rasch einmal Millionenbeträge und geht über das hinaus, was wir uns leisten können», sagt Van Loon. Er muss herausfinden, wie weit die Unterstützung für die Jungunternehmer mit den finanziellen Rahmenbedingungen von Grow gehen kann. Sicher ist für den neuen Geschäftsführer, dass er die Fachhochschule in Wädenswil stärker einbinden will.

Erfahrene Persönlichkeit

Mit dem 58-Jährigen scheint der Förderorganisation ein Glücksgriff gelungen zu sein. Van Loon hatte ursprünglich Biochemie studiert und an der Universität von Amsterdam doktoriert. Der gebürtige Holländer lebt seit 27 Jahren in der Schweiz. Bevor er in die Grossindustrie abgewandert ist, war Van Loon an der Universität Basel als Universitätsassistent beschäftigt.

Lange war er beim Basler Chemiekonzern Hoffmann-La-Roche angestellt. Dort hat Van Loon einerseits Grundlagenforschung betrieben, aber auch den ganzen Prozess von der Entwicklung eines Produktes bis zur Produktregistrierung und Entstehung einer Produktionsanlage erlernt.

Vor 10 Jahren hat Van Loon mit der Imaco GmbH seine eigene Beratungsfirma gegründet. Seit 2004 ist er für die eidgenössische Kommission für Technologie und Innovation (KTI), die Förderagentur für Innovation des Bundes, unter anderem als Experte im Bereich Life Sciences tätig. Die KTI fördert den Wissens- und Technologietransfer zwischen Unternehmen und Hochschulen.

Van Loon nimmt seine Aufgaben für die Stiftung Grow im Rahmen eines 20-Prozent-Pensums wahr. «Ich sehe mich als Katalysator», sagt Van Loon. Einer, der die Dinge in Gang setze. (pag) Dolf van Loon.

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