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Grünliberale werfen erneut ein Mitglied aus der Partei

Die politische Karriere des Winterthurers Jan Stiefel bei den Grünliberalen ging gestern Abend zu Ende.

Von Daniel Schneebeli Stäfa – Die Mitgliederversammlung der Grünliberalen Partei des Kantons Zürich kannte gestern Abend keine Gnade mit Jan Stiefel, dem ehemaligen Vorstandsmitglied aus der Winterthurer Sektion. Die Versammlung beschloss mit 53 zu 1 Stimme, Stiefel aus der Partei auszuschliessen. Stiefel selber hatte gestern noch einmal Gelegenheit, sich gegen den Ausschluss zu wehren. In seinem fünfminütigen Votum vertrat er seine Position. Thomas Maier, Co-Präsident der Kantonalpartei, begründete den Ausschlussantrag wie folgt: «Jan Stiefel hat die Partei mit seinem Verhalten massiv geschädigt.» Dem Ausschluss war ein längerer Streit im Vorstand der GLP Winterthur vorausgegangen. Besonders im Visier hatte Stiefel den Co-Präsidenten Luca Rosario Roth. In Massenmails an die rund 200 Mitglieder und Sympathisanten der GLP Winterthur zog er über den Parteivorstand her. Um seine Mails zu versenden, soll sich Stiefel in der Adresskartei der Partei bedient haben. Stiefel ist bereits früher aus dem Vorstand der Winterthurer Sektion ausgeschlossen worden. Die Grünliberalen haben in den letzten Monaten schon zwei weitere Repräsentanten aus der Partei geworfen. Der eine ist der – inzwischen abgesetzte – Opfiker Gemeinderatspräsident Urs Wagner. Ihm wurde unter anderem eine rassistische 1.-August-Rede zum Verhängnis. Der andere ist der Wädenswiler Gemeinderat Kuno Spirig. Er wurde wegen «unüberbrückbarer Differenzen» aus der Ortspartei geworfen.

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