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Hallenbad Wädenswil erstrahlt in neuem Glanz

Nach 35 Jahren waren im Hallenbad Sanierungen nötig. Der vieldiskutierte Teppich in den Garderoben wurde durch bunte Fliesen ersetzt.

Wädenswil. - Die Garderoben im Hallenbad Wädenswil sind nach der Renovation nicht wieder zu erkennen. Ein geschwungener Weg aus blauen Fliesen führt die Badenden zu den Garderoben und in die Schwimmhalle. Hell beleuchten moderne Lampen die bunten Wände, und in grosszügigen Spiegeln kann man vor dem Nachhauseweg Frisur und Kleider in Ordnung bringen.

Am Samstag übergab der Stadtrat das Hallenbad wieder an die Badebegeisterten. Gesundheitsvorstand Philipp Kutter (CVP) outete sich in seiner Begrüssungsrede als Fan des früheren Teppichbodens und schenkte dem Leiter der Wädenswiler Bäder, Willi Fegble, ein Stück des alten, vieldiskutierten Belags für den Fall, dass sich sonst noch jemand danach sehnen würde.

Bewegte Bauzeit

Fegble kann auf eine bewegte Bauzeit zurückblicken, wie bei den meisten Bauten musste immer wieder etwas improvisiert werden. «Probleme gab es besonders dort, wo etwas nicht in den Plänen von damals verzeichnet war. Dann musste man halt eine neu entdeckte Mauer abbrechen.» Dies führte gegen Schluss der Arbeiten zu vermehrten Nacht- und Sonntagseinsätzen. Peter Strickler wohnt in der direkten Nachbarschaft und hat vom Baulärm einiges mitbekommen. «Da konnte man ja nichts machen, die mussten halt auf den Termin fertig werden.» Ab jetzt wird er wieder zweimal pro Woche im Hallenbad trainieren können.

Daniela Knutti informierte das Publikum an einem Stand über die Aktivitäten der Lebensrettungsgesellschaft SLRG. In den fünf Monaten des Umbaus konnte sie mit ihren Kollegen der Wettkampfgruppe nur sehr eingeschränkt trainieren, jetzt ist sie froh, dass das Hallenbad wieder zugänglich ist.

Lobende Worte

Walter Schanz findet das Konzept mit der gewundenen Wegführung gut, ihn stören aber kleine Unfertigkeiten, und die Beleuchtung ist ihm zu grell. Stadtrat Paul Rota (CVP) hatte mit seinem Plattenlegergeschäft den Zuschlag für die Ausführung bekommen. «Die Plättchen mussten fast alle einzeln verlegt werden, das ist eine anspruchsvolle Arbeit, und die haben die Leute gut gemacht.»

Am Anfang stand Skepsis

Gian-Reto und Annina Wiher wohnen vis-à-vis dem Hallenbad. Sie gehen vor allem mit der Schule schwimmen. Zu den bunten Farben und grossen Spiegeln finden sie nur lobende Worte. Peter Schuppli - der FDP Fraktionspräsident im Gemeinderat - war Präsident der vorberatenden Sachkommission des Gemeinderates, die das Geschäft prüfen musste. «Anfänglich gab es skeptische Stimmen, weil man klären wollte, ob die neue Garderobengestaltung nicht erheblich teurer wird als eine konventionellere Lösung. Doch als dies klar nicht der Fall war, haben wir zugestimmt.

Helmut Berchtold betreibt die Sauna und den Massagebereich im obersten Stock des Hallenbades. Hier war während der Bauphase oft nicht an ruhiges Arbeiten zu denken. Er ist sicher, dass die Klienten jetzt zurückkommen, um von der modernen Sauna und dem Gesundheitsangebot zu profitieren.

Gesundheitsvorstand Philipp Kutter (CVP) übergibt Willi Fegble ein Stück des alten Teppichs.

Daniela Knutti.

Annina und Gian-Reto Wiher.

Peter Schuppli.

Willi Fegble.

Peter Strickler.

Helmut Berchtold.

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