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Harte Strafe für Autoknacker gefordert

Zürich. - Staatsanwalt Hansjörg Bachofen fordert für die beiden türkischen Brüder, die über 500 Autos aufgebrochen haben, Freiheitsstrafen von fünf Jahren (TA vom 30. 7.). Das Verfahren ist abgeschlossen und vor dem Bezirksgericht Zürich hängig.

Die beiden kokainsüchtigen 22- und 26-jährigen Männer aus Schwamendingen haben im letzten Jahr vor allem in Zürich-Nord, Opfikon-Glattbrugg und Altstetten reihenweise Autos aufgebrochen. Die Polizei konnte den beiden Männern über 600 Delikte nachweisen, darunter 528 Einbrüche in Autos. Die gestohlenen Handys, Foto-/Videokameras, Navigationsgeräte, Laptops, iPods, Schmuckstücke und Uhren haben einen Wert von rund 250 000 Franken. Der Jüngere wird zudem angeklagt, einen Brand in einer Tiefgarage in Oerlikon verursacht zu haben. Im Gegensatz zu seinem älteren Bruder ist er nicht geständig und schiebt die Schuld teilweise auf diesen.

Bachofen fordert für den 26-Jährigen eine unbedingte Freiheitsstrafe von fünf Jahren mit einer ambulanten Therapie während des Vollzugs. Beim 22-Jährigen soll die Strafe zugunsten einer therapeutischen Massnahme für junge Erwachsene ersetzt werden. Er soll in einem Heim untergebracht werden. Beide sitzen seit rund einem Jahr in Untersuchungshaft. (hoh)

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