Heiko S. ist untergetaucht

Der Deutsche, der Prostituierte in Wohnungen einquartierte, ist offenbar unauffindbar. Der Gerichtstermin musste verschoben werden.

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Heiko S.* ist der Mann, mit dem kein Mieter zu tun haben will. Der Deutsche funktionierte Wohnungen verreister Mieter kurzerhand zum Bordell um. Alleine in Kloten ZH sollen es mehr als ein Dutzend Appartements gewesen sein, in denen er Frauen anschaffen liess.

Nun muss sich der 46-jährige Deutsche vor dem Bezirksgericht Bülach verantworten. Grund ist eine 4-Zimmer-Familienwohnung, in der er im Frühling 2017 ein Sex-Etablissement betrieb. Die Stadt Kloten untersagte ihm den Betrieb mit einer Verfügung, Heiko S. hielt sich jedoch nicht daran.

Gerichtstermin verschoben

Das Statthalteramt verhängte daraufhin per Strafbefehl eine Busse über 2000 Franken wegen Ungehorsams gegen eine amtliche Verfügung. Heiko S. wollte sie nicht zahlen. Er bestreitet seine Schuld. Am nächsten Dienstag hätte er sich deshalb vor Gericht verantworten müssen.

Doch nun berichtet der «Klotener Anzeiger» (Ausgabe von Donnerstag), dass Heiko S. untergetaucht sei. An seinem Wohnort in St. Gallen sei er nicht mehr anzutreffen. Die Vorladungen des Bezirksgerichts Bülach konnten ihm nicht zugestellt werden, bestätigt der Gerichtspräsident der Zeitung. Die Gerichtsverhandlung musste verschoben werden.

Wo er sich befindet, ist unklar. Heiko S. kam ursprünglich aus Hannover in die Schweiz.

*Name bekannt

Erstellt: 10.01.2018, 22:35 Uhr

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