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Herrliberger liefern weniger ab

Obwohl die Gemeinde für 2011 ein Defizit eingeplant hat, sinkt der Steuerfuss von 80 auf 78 Prozent.

Herrliberg – Seinen 62. Geburtstag und seine erste Gemeindeversammlung in der Funktion des Dorfvaters feierte am Mittwochabend Walter Widmer (Gemeindeverein). Die 125 Stimmberechtigten, die sich in der Vogtei versammelt hatten, gaben den Plänen des neu gewählten Gemeindepräsidenten und seines Rates mit wenigen Gegenstimmen ihr Plazet. Sie stimmten einer Reduktion des Steuerfusses von 80 auf 78 Prozent zu, obwohl die Rechnungsprüfungskommission (RPK) damit nicht einverstanden gewesen war. Finanzvorstand Reto Furrer (FDP) hatte das Budget für das Jahr 2011 mit einem Defizit von gut 4,6 Millionen Franken präsentiert. Sowohl die RPK als auch einzelne Stimmbürger vertraten darauf die Meinung, dass der künftige Ertrag aus den Steuern schwierig vorauszusehen sei. Trotzdem lehnte die Gemeindeversammlung den Änderungsantrag der RPK, den Steuerfuss bei 80 Prozent zu belassen, ab. Zum Budget sagte sie fast einstimmig Ja. Schule Wetzwil erweitern Drei weitere Vorlagen hatten die Stimmberechtigten zu beraten und zu beurteilen. Alle drei fanden rasch Zustimmung in der Vogtei: ein Kredit über 290 000 Franken für die Pavillonerweiterung im Schulhaus Wetzwil, der Betriebsbeitrag von 90 000 Franken für den Familienclub Robinson sowie der Voranschlag für den Zweckverband Gemeinsame Sekundarschule Erlenbach/Herrliberg.(rab)

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