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Höhenklinik bleibt Wald erhalten

Die Gemeinde Wald hat sich erfolgreich für den Erhalt der Höhenklinik eingesetzt. Jetzt wird die Institution modernisiert.

Erhält mehr Rehabilitationsbetten: Höhenklinik in Wald. (Foto: zuercher-hoehenkliniken.ch)
Erhält mehr Rehabilitationsbetten: Höhenklinik in Wald. (Foto: zuercher-hoehenkliniken.ch)

Die Zürcher Höhenklinik Wald zieht nicht nach Uster. Sie bleibt bestehen und wird weiterentwickelt. Insgesamt plant die Stiftung Zürcher Höhenkliniken eine Aufstockung ihrer Rehabilitationsbetten von heute 284 auf rund 400, wie sie am Freitag mitteilte. Eine Reha-Klinik mit rund 130 Betten ist in Uster geplant.

Das Angebot an sogenannt wohnortnahen Rehabilitationsbetten sei im Kanton Zürich nicht gedeckt, heisst es in der Mitteilung. Angesichts der demografischen Entwicklung dürfte die Nachfrage zudem noch weiter steigen. Gleichzeitig ist häufig auch ein Spital in der Nähe nötig - gerade in den Anfangszeiten einer Rehabilitation.

Die Stiftung Zürcher Höhenkliniken betreibt die Reha-Kliniken in Wald und in Davos (GR). Im ablaufenden Jahr eröffnete sie zusammen mit der Epilepsie-Stiftung die Klinik Lengg in der Stadt Zürich. Um die Nachfrage besser erfüllen zu können, plant sie nun eine «massvolle Erweiterung» auf rund 400 Betten für rund 6000 Patientinnen und Patienten pro Jahr.

Reha-Klinik beim Spital Uster

Vorgesehen ist der Bau einer Reha-Klinik auf dem Gelände des Spitals Uster mit rund 130 Betten. Diese soll 2021 eröffnet werden und hat eine direkte Anbindung ans Akutspital. Sie ist laut Mitteilung spezifisch auf die Rehabilitation komplexer Fälle ausgerichtet. Damit schliesse sie eine Lücke im schweizerischen Rehabilitationsangebot.

Nach der Eröffnung der Reha-Klinik in Uster sollen in Wald laut Mitteilung rund 130 Betten bereitstehen. Angeboten wird dann pulmonale, kardiovaskuläre und muskuloskelettale Rehabilitation, also für Personen, die Probleme haben in den Bereichen Lunge, Herz und Bewegungsapparat. Geprüft werden zudem weitere Angebote, etwa in der geriatrischen Rehabilitation.

Eigentlich hätte die Rehabilitationsklinik Wald schliessen und nach Uster zügeln sollen. Die Gemeinde wehrte sich gegen den Abzug des wichtigsten Arbeitgebers im Dorf. «Wir sind sehr erfreut und erleichtert, dass die Klinik nicht nur bestehen bleibt, sondern modernisiert und weiterentwickelt wird», wird Gemeindepräsident Ernst Kocher in der Mitteilung zitiert.

SDA/mrs

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