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Holzenergie: Pfannenstiel ist auf Geld der Gemeinden angewiesen

Gemeinden zögern, ein Projekt zu unterstützen, das sie auf Geheiss des Kantons eigentlich ermöglichen sollten.

Einen Umschlagplatz für Hackschnitzel und Energieholz sollten die Gemeinden Hombrechtikon, Männedorf, Meilen, Oetwil, Stäfa und Uetikon ermöglichen. Dazu verpflichteten sie sich 2006 im Rahmen des Waldentwicklungsplanes gegenüber dem Kanton. Dass mit der Genossenschaft Holzenergie Pfannenstiel heute die Vorgaben erfüllt sind, ist allerdings nicht den Gemeinden, sondern privater Initiative zu verdanken.

Waldbesitzer schlossen sich zusammen und gründeten einen Trägerverein, der sich bei der Zentralen Schlammbehandlungsanlage (ZSA) Pfannenstiel einmietete. Den operativen Betrieb übernahm die Regi Holz GmbH. Später wurde der Verein aus juristischen Gründen in eine Genossenschaft überführt, zu deren Mitgliedern auch die genannten Gemeinden zählen. Die Genossenschaft wirtschaftet bis heute leicht defizitär, da am Anfang Investitionen in die Infrastruktur des Energieholzzentrums nötig waren. Dazu kamen die Kosten für die Verwaltung, die zum Teil an eine professionelle Firma ausgelagert wurden.

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